Cantinjere und Bogenschützin; Lagerärztin Anna Georgina von Marantstein

Soll ich noch jemanden verarzten??
Der Möglichkeiten sind ewig viele, hast du eine gewählt, so verhält sich der Traum wie du willst und der Traum in dir spiele.
Nein, Schoki gibts nur gegen echtes Blut...
Neuzeitlicher Name: Anna Marantstein
Rang: Cantinjere und Bogenschützin; Lagerärztin (Tross)
Kontakt: Email
Waffen:
Lieblingsbeschäftigung:

Die liebliche Anna wuchs auf einem verarmten Gehöft auf, das ehemals den stolzen Namen Marantstein tragen durfte und nahe einer Handelsstrasse in Richtung des nächstgelegenen Marktes liegt, etwa fünf Tagesritte entfernt. Der rauf- und trinksüchtige Vater hatte bald alles verspielt, was die Familie an Hab und Gut in vielen Jahren schwerer Arbeit zusammen getragen hatte. Wann immer der Vater von seinen Zechgelangen heim kam, flüchtete Anna zu einer nahe gelegenen im Wald verborgenen Einsiedlerin, die das Mädel in die geheime Kunst der Kräuterkunde einweihte. Sie erwies sich als Naturtalent und erlernte so von klein auf alle gängigen Rezepturen. Als der Vater wieder einmal von einer Zechtour zurück kam, wurde er von einer Hand voll Männern des Freiherrn von Marantstein, einer der Spielkumpanen von Annas Vater, begleitet. Diese waren gekommen, um die längst ausstehenden Spielschulden einzufordern. Annas Vater besaß nicht einmal annähernd so viele Goldmünzen und bot daraufhin dem Freiherrn seine einzige Tochter als hörige Dienstmagd an. Die einzig heldenhafte Tat der ansonsten sehr unterwürfigen Mutter Annas bestand darin, dass sie ihr in einer finsteren Nacht zur Flucht verhalf. So floh Anna unerkannt nach Marantstein, wo just zu dieser Zeit ein großes Markttreiben mit Gauklern und einem Turnier vonstatten ging. Und das erste Feldlager, in das sie in der Dunkelheit stolperte, war jenes der verwegenen Soldknechte. Die rauen Söldner nahmen die junge hilflose Frau gastfreundlichst auf und beschlossen schon am nächsten Tage, sie als Cantinjere in der Compania zu behalten.