
Schwertknecht Gamaret "Wurfaxt" Lyndecker
(ha, wos ...)
| Neuzeitlicher Name: | Stefan Pichler |
| Rang: | Schwertknecht (Tross) |
| Kontakt: | ![]() |
| Waffen: | |
| Lieblingsbeschäftigung: |
Gamaret Lyndecker stieß erst vor kurzem - inzwischen ist es auch schon Jahre her - zu den Soldknechten Compania Carantania. Hauptmann Ulrich von Grafenecker kämpfte einst mit Gamarets Vater gegen die Eidgenossen und rettete ihm sogar einmal das Leben. Aus Dankbarkeit und von der kriegerischen Art und dem Ehrgeiz des jungen Offiziers beeindruckt, beschloss er seinen Sohn Gamaret unter Ulrichs Kommando zu stellen, damit dieser als sein Feldwaibel Führungsfähigkeiten und Erfahrung im Felde sammeln möge, um später einmal die Söldnertruppe seines Vaters übernehmen zu können. Als erfahrener und zielstrebiger Hauptmann wäre Ulrich eigentlich der perfekte Lehrmeister für den designierten Offizier Gamaret, doch der treibt sich lieber mit seinen nichtsnutzigen Kumpanen Hemml Wittowec und Simon "Syml" Tübein herum, als sich mit Schlachtplänen oder Versorgungslisten zu befassen.Sehr zu seinem Leidwesen wurde Ulrich recht schnell klar, dass aus Gamaret wohl nie der Hauptmann werden würde, den sich sein Vater wünschte. In der Schlacht findet man Gamaret stets an der Seite des Hauptmannes, um, nach eigenen Angaben, "dessen Leben zu schützen" – dem Rest der Truppe ist jedoch klar, dass eher das Gegenteil der Fall ist. Auf was man sich bei ihm allerdings verlassen kann ist, dass er keine Gelegenheit auslässt, um sich mit seinen Kumpanen zu betrinken, genauso wie darauf, dass er sich seiner Gegner am liebsten mit seiner Wurfaxt entledigt, anstatt sich mit ihnen im ehrenhaften Zweikampf zu messen. Das und der Umstand, dass er den Umgang damit einigermaßen beherrscht, haben ihm den Beinamen "Wurfaxt" eingebracht. Es hat sich gezeigt, dass Gamaret als Feldwaibel ungeeignet ist, sodass er einige Zeit als einfacher Schwertknecht seinen Dienst in der Compania tat. Einige Zeit hatte er den Posten des Provosts inne, den er aber wieder abgeben musste. Im Privatleben studiere ich in Wien.





