
Dienstmagd Katharina Emilia von Quirnstein
| Neuzeitlicher Name: | Barbara Koch |
| Rang: | Dienstmagd (Tross) |
| Kontakt: | ![]() |
| Waffen: | |
| Lieblingsbeschäftigung: | Reiten |
Katharina Emilia von Quirnstein
Der Freiherr von Quirnstein, unglücklicher Vater dreier lieblicher Töchter, verheiratete sich nach dem Tod seiner geliebten Gattin ein zweites Mal. Es gelang ihm, seine beiden älteren Töchter, die zwar nicht mit Schönheit, aber mit einer reichen Mitgift ausgestattet waren, zu verheiraten. Die jüngste und lieblichste Tochter jedoch war der Stiefmutter von Anfang an ein Dorn im Auge. Um eine weitere kostspielige Ehelichung, der sich die junge Katharina Emilia sowieso verweigerte, zu verhindern, gelang es der Stiefmutter, ihren Gatten von einem Klosterleben zu überzeugen. Der Freiherr selbst schickte also an einem trüben Tage einen Hofdiener und das unglückliche Mädchen auf die lange Reise zum Kloster. Als sie gerade einen dunklen Wald passierten, stellte sich ihnen eine Horde Wegelagerer in den Weg und forderte alles Hab und Gut. Anstatt das wenige Geld herauszurücken, beging der Diener den Fehler, sich mit mehreren Halunken anlegen zu wollen. Es war wohl eine gute Fügung des Schicksals, dass just in diesem Moment eine Abordnung Soldknechte ebenfalls vor Ort erschien und sofort mit Waffengewalt den Bedrängten zur Seite stand. Das Mädchen flüchtete derweilen ins Dickicht. Nach getaner Arbeit zogen die Soldknechte wieder von dannen. Dabei wurde Katharina jedoch glücklicherweise von Anna von Marantstein entdeckt, die es nicht über das Herz brachte, das weinende Kind zurückzulassen. So wurde sie als Annas Schützling und Magd in der Compania aufgenommen. Der Hauptmann war wenig begeistert, ein so junges Ding zu so einem rauen Haufen zu lassen, doch da sie einiges Geschick in den Lagerarbeiten und Küchenarbeiten besaß und zudem versprach, ein sehr schönes Mädchen zu werden, entschied er, sie unter Annas Aufsicht und ihrem wachsamen Auge zu behalten.
In meinem Leben abseits des Vereins bin ich Schülerin an der Hans Hofer Realschule in München.

