Schütze, Spießknecht, Zeugknecht, Gehilfe des Zeugmeisters Johannes Arthur Rupert von Schönerwald, genannt Jars

Hm, das ist aber schon ziemlich ramponiert, das baue ich neu und besser.
Neuzeitlicher Name: Johannes Bauer
Rang: Schütze, Spießknecht, Zeugknecht, Gehilfe des Zeugmeisters (Knechte)
Kontakt: Email
Waffen: Armbrust, Bogen, diverse Spieße
Lieblingsbeschäftigung: basteln, bauen, ins Lazarett gehen

Johannes Arthur Rupert von Schönerwald, von Freunden meist „Jars“ genannt, ist der erstgeborene Sohn des Hauses von Schönerwald und zählt zu den bekanntesten Angehörigen seines Geschlechts. Obgleich das Haus in den vergangenen Generationen einen Großteil seines einstigen Einflusses eingebüßt hat, hält er unbeirrt an den Traditionen, dem Selbstverständnis und dem gehobenen Lebensstil seiner Vorfahren fest. Geboren in eine unruhige Zeit, führte Johannes bereits in jungen Jahren ein bewegtes Leben. Mit sechzehn Jahren zog er erstmals in die Schlacht und blickt mittlerweile auf zwei Jahrzehnte voller Kriegszüge, Reisen und Abenteuer zurück. In dieser Zeit diente er in den unterschiedlichsten Rollen und erwarb sich einen Ruf, der weit über die Grenzen seiner Heimat hinausreicht. Er verdingte sich als Söldner, Jäger ungewöhnlicher Kreaturen, Feldscher, Knochenarzt und zeitweise auch als Scharfrichter. Seine umfangreiche Erfahrung, seine Kenntnisse der Kräuterkunde und seine praktische Heilkunst verschafften ihm vielerorts Anerkennung. Es heißt, dass ihm kaum eine Aufgabe fremd sei und er stets einen Weg finde, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, gleich wie ungewöhnlich die Umstände auch sein mögen. Unter seinen Freunden und Weggefährten gilt Johannes als freundlicher, großzügiger und geselliger Mann. Wer seine Kameradschaft gewinnt, darf auf seine Loyalität zählen. Ehre und Kameradschaft betrachtet er als Güter von höchstem Wert. Oft wird berichtet, dass er bereit sei, für gegebene Versprechen große Opfer auf sich zu nehmen. Viele Veteranen, Söldner und Reisende nennen ihn einen verlässlichen Gefährten, auf dessen Wort man sich verlassen kann. Unter seinen Feinden genießt er hingegen einen weit düstereren Ruf. Nach mehreren besonders erbitterten Feldzügen erhielt er den Beinamen „Der Schlächter von Schönerwald“.
Vor allem unter jenen, die ihm auf dem Schlachtfeld gegenüberstanden, wird dieser Name mit einer Mischung aus Furcht und Respekt ausgesprochen. Seine Entschlossenheit im Kampf und seine Bereitschaft, schwierige Entscheidungen zu treffen, machten ihn zu einem gefürchteten Gegner. Die zahlreichen Kriegsverletzungen seines Lebens haben ihre Spuren hinterlassen. Mehrere alte Wunden schränken ihn inzwischen körperlich ein, weshalb er im Gefecht meist Bogen und Armbrust dem Schwert vorzieht. Seine langjährige Erfahrung als Jäger macht ihn jedoch auch auf Distanz zu einem gefährlichen Gegner. Trotz der Schatten, welche die Kriege auf seine Seele geworfen haben mögen, bleibt Johannes den Freuden des Lebens zugetan. Er liebt guten Wein, ausgedehnte Feiern, die Jagd und die Gesellschaft schöner Frauen. Ebenso schätzt er Wohlstand und Gold, die ihm erlauben, den Lebensstil zu führen, den er für seiner Herkunft angemessen hält. Derzeit ist Johannes Arthur Rupert von Schönerwald sechsunddreißig Jahre alt und mit seiner vierten Gemahlin verheiratet, die zugleich die jüngste seiner Ehefrauen ist. Die Verbindung besteht seit vier Jahren, doch aufgrund seiner zahlreichen Verpflichtungen und Reisen sehen die Eheleute einander nur selten. Da seine Gemahlin keine Kinder gebären kann, wird sie dem Haus keine weiteren Erben schenken. Dies scheint Johannes jedoch wenig zu bekümmern, da er bereits mehrere Söhne hat. Gleichwohl äußert er gelegentlich den Wunsch, eines Tages noch eine Tochter zu haben. Sein ältester Sohn trägt den Namen seines Vaters und gilt als dessen wahrscheinlicher Erbe. Über die genaue Zahl seiner Nachkommen kursieren unterschiedliche Berichte, was manche Beobachter mit dem ebenso bewegten wie ausschweifenden Lebenswandel des Herrn von Schönerwald erklären. So steht Johannes Arthur Rupert von Schönerwald gegenwärtig als eine der schillerndsten Gestalten seines Hauses da: ein Edelmann von alter Herkunft, ein erfahrener Kriegsmann, Heiler, Jäger und Abenteurer.
Von seinen Freunden wird er als treuer Gefährte geschätzt, von seinen Feinden als gefürchteter Gegner gefürchtet. Welches Urteil die Nachwelt einst über ihn fällen wird, bleibt den kommenden Generationen überlassen.
Wie es der Zufall will, lernte er den Hauptmann der Soldknechte, Oberst Ulrich Siegfried Bartolomäus Freiherr von Grafenecker zu Klagenfurt bei einer Fechtschule in Klagenfurt kennen und schätzen. Und nur wenige Wochen später heuerte er bei der Compania Carantania an.
Im Privatleben bin ich im Krankenstand.